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Gut, dass ich Sie treff

Art-Nr.: SchnorrenbergerBuch
Preis: EUR 9,90
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Beschreibung:

 

Titel

 
Gerhard Engbarth
Gut, dass ich Sie treff
oder:
Wie die Zigaretten mit mir Schluss gemacht honn
und andere Mundart-Geschichten
 

Klappentext

 
In Gerhard Engbarths Buch begegnen wir dem Naheländer Rolf Schnorrenberger und tauchen tief in sein Leben ein. Wir lernen seine Familie - das sind: seine Frau Karin, und Sohn Torsten, „e Gelungener“, - ebenso kennen wie seinen Schwager und besten Freund, „de Paul“, seinen türkischen Döner-Wirt Nurettin, seine Chefin und seinen Zahnarzt, Dietze-Klaus.
     Mit seinem bedächtigen, spitzfindigen und warmherzigen Humor erzählt Gerhard Engbarth von Situationen, die wir alle kennen: Von der Qual der Wahl vor der Brötchentheke, von einem eigenwilligen Espresso-Automaten, von guten Vorsätzen und den bösen Sucht-Teufeln und vielem anderem mehr.
     Lernen Sie Gerhard Engbarths Figur Rolf Schnorrenberger kennen, lassen Sie sich auf seine Welt ein und auch Sie werden sagen: „Gut, dass ich Sie treff’!“
Angelika Schulz-Parthu
 

Grußwort zum Buch

vom Schöpfer der Figur „Emil“
 
„Ja, lieber Schnorrenberger, du sprichst viel, wenn der Tag lang ist. Du redest um den Brei herum, aber kommst dann doch auf den Kern und das tun viele im Alltag, deshalb ist das gut, was du machst.
     Wir können ja uns nicht genug einen Spiegel vorhalten, damit wir einsichtig werden und uns ganz langsam aber sicher verändern und abgeklärte Menschen werden.
Emil Steinberger
 

Inhalt

 
● Die Naheländer Rass’ - der Erzähler stellt sich vor
● De Sammaritter - die Qual der Brötchenwahl
● Die betrieblich’ Weihnachtsfeier
     - auf der Suche nach dem kulturellen Beitrag
● De Besuch - ein Espressoautomat mit Waschzwang
● Die Eselsbrück’ - ein Beitrag fürs Mundartmuseum
● Es Ditscheridu - keine Geschenke mehr
● Die Konfusjon - die Italo-Schweizer Postverwirung
● Sibbzehn Päckcher Salbeigutsjer
     - kleine Geschenke - großer Genuss
● De Sprachkurs - das geheimnisvolle Wort „alla“
● Die Weinprob’ - der Geist aus der Ballonflasche
● De Adiopositas-Ims - die gesunde Ernährung
● Wie die Zigarette mit mir Schluss gemacht honn
● Von Spiegeln und Fenstern
     - zur Notierung von Mundart im Allgemeinen und
     Rolf Schnorrenbergers Sprechweise im Besonderen
● Kleines Glossar
     - zum Einstieg und zur ersten Hilfe bei Unklarheiten
● Der Autor

 

Probekapitel 

Die Naheländer Rass

der Erzähler stellt sich vor
 
Gestatte: Schnorreberjer, Rolf! Unn ich gehöre zu de Naheländer Rass’.
     Ja nä, das is jetz kä Hinkel-Sort, wo besonnersch viel gackere det beim Eierleje unn das is auch kä Rinderart, wo vom Aussterbe bedroht wär, nä, das sinn mir: die Bewohner der Naheregion. Unn mir werre jo schonn vewechselt, sobald mer nur de Mund uffmache.
     Da san die äne: “Ach, Sie kommen aus Frankfurt!”
     Unn die annere san: “Na klar, Sie sind Saarländer, Sie sprechen genau wie Heinz Becker.”
     Unn die dritte san schließlich, mir dete so redde wie’s Hermännche aus Schabbach im Hunsrück, wo se aus em Edgar Reitz’ seine Serie “Heimat” kenne - unn die do sinn schonn zimmlich nah’ dran, weil bis zum Hunsrück hin ist jo werklich nur e Katzesprung, ei do kann mer hinspucke.
     Debei sinn mir e ganz eijestänniger Menscheschlag! Wie könnt’ ich Ihne das de bescht erkläre? Also nit, dass mir jetz total annersch wäre wie die annere, mir sinn halt, wie soll ich san?
     San mer mol so: Mir wisse halt arich viel!
     Es Karin stammt jo nit aus dere Gechend, das is im Ruhrgebiet groß worr - und es Karin hott emol gesat, mir wüschte sogar alles! Unn nit nur das, sondern mir wüschte’s besser wie die annere.
     Wenn Se mich froe, also ich persönlich det’s so ausdrücke: Wenn mir mol von ebbes kä Ahnung hätte, was äußerst selten de Fall is, also praktisch nie, awwer nemme mer nur mol an, rein theorettisch gesproche: Gesetzt de Fall, mir hätte von ebbes üwwerhaupt kä Ahnung, da wüschte mer immer noch genug, um mitredde ze könne - unn das is doch schon emol viel wert, oder?
     Alla dann!

 

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